DIY Krimi: Einsendungen

 DIY Krimi (Teil 6) von Regine Happel

„Am besten rufst Du mal Nina an. Sie soll uns die aktuelle Anschrift von dieser Laura
Raus suchen und dann soll sie sich mal die alten Akten von Norbert Dinkel kommen lassen.
Nina soll die mal durcharbeiten, denn das Mädel hat ein gutes Gespür für Informationen, die anderen gar nicht auffallen.“ Sagte Franz und stieg ins Auto ein.

Karl telefonierte währenddessen mit Nina. Als er die Adresse wusste startete er den Motor und fuhr in die Richtung zu der ihm gesagten Adresse.

Sie waren noch nicht weit gekommen als Nina sich per Telefon bei Franz meldete.
„Du Franz ich weiß ja nicht welcher Stümper damals die Ermittlungen geführt hat aber was ich entdeckt habe ist der Hammer und das solltet ihr unbedingt wissen bevor ihr bei Laura Dinkel seid.“

„Na jetzt machst Du mich aber neugierig. Dann schieß mal los und ich mache auf laut, dass
Karl mithören kann.

„Also der Norbert Dinkel hat vor seinem Verschwinden seine gesamten Konten leer geräumt
Und war auf einem Flug nach Amerika gebucht, den er aber nicht angetreten hat. Auf demselben Flug war übrigens die Mutter von Sue Brecht gebucht. Aber auch sie hat diesen Flug nicht wahrgenommen. Vielleicht solltet ihr da mal ansetzen und nachforschen was mit dem Ehemann von Frau Brecht ist. Aber der Oberhammer kommt noch. Dieser Tom Held ist
an der gleichen Adresse wie Laura Dinkel gemeldet. Die Zwei stecken also unter einer Decke.
Was für einen perfiden Plan haben die Zwei sich da nur ausgedacht?“

Franz schüttelte seinen Kopf und überlegte laut: „ Vielleicht sollten wir erst nochmal zu Frau Brecht ins Krankenhaus fahren. Sie scheint ja nicht zu wisse dass Ihr Freund mit Laura Dinkel zusammen wohnt und dann können wir sie auch nach Ihrer Mutter und dem Verhältnis zu Norbert Dinkel befragen und was ihr Vater macht.“

Karl der inzwischen den Wagen angehalten hatte war sichtlich geschockt hinsichtlich der neuen Erkenntnisse und drehte den Wagen und fuhr wieder in Richtung Krankenhaus.





DIY Krimi (Teil 5) von Regine Happel

„Wir sind der festen Annahmen, dass Sie Tom Held umgebracht haben, Frau Brecht. Ihr Auto gleicht einem Schlachtfeld. Der komplette Beifahrersitz ist von Blut durchtränkt. Wo haben Sie seine Leiche versteckt?“ fragte nun der stehende Polizist, der sich als Kriminalkommissar Karl vorgestellt hatte.

Panik ergriff Sue, wenn man sie jetzt verhaften würde dann könnte sie die Nachforschungen nach Norbert Dinkel vergessen und somit auch Toms Leben. Seid Sue einmal in einer Sache recherchiert hatte, wo jemand unschuldig für ein Verbrechen ins Gefängnis gekommen war, hatte sie deshalb immer mal wieder Alpträume gehabt, in denen ihr genau das passiert war.

„Ich habe Tom nicht umgebracht“ völlig verzweifelt fing Sue an zu weinen. Unter schluchzen
versuchte Sie zu reden: „Ich werde erpresst und der Unfall ist auch nicht von mir verursacht worden sondern von Laura. Aber es steht doch alles auf dem Zettel. Wo ist der Zettel?“

Die beiden Kriminalbeamten guckten sich skeptisch an. „Wir haben keinen Zettel gefunden und wer ist Laura?“ fragte Kommissar Karl „Beruhigen Sie sich doch bitte!“

„Laura Dinkel, die Tochter von Norbert Dinkel, der Kriminalfall ging vor 2 Jahren durch die Presse. Bis heute ist der Mann verschwunden und Laura denkt nun da ich öfter bei der Polizei wegen meinen Romanen recherchiert habe, dass ich eine neue Spur finden würde. Sie hat mir einen Drohung auf einem Zettel hinterlassen dass sie Tom was antut wenn ich ihren Vater nicht finde.“ Sue wurde von einem erneuten Weinkrampf übermannt.

„Beruhigen Sie sich doch bitte, Franz hole bitte den Arzt, so hat das keinen Zweck!“ Als der Arzt das Zimmer betrat machten sich die beiden Kommissare auf den Weg nach draußen.

„Komische Geschichte, glaubst Du Ihr?“ fragte Karl seinen Partner.

„Die Geschichte klingt schon sehr eigenartig, aber ich erinnere mich noch gut an den Fall Dinkel. Am besten schauen wir uns mal die alten Akten an und als erstes besuchen wir mal seine Tochter. Mal sehen was die uns zu erzählen hat.“ Erwiderte Franz

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DIY Krimi (Teil 4) von Regine Happel

Sue wollte gerade ihrem ersten  Impuls folgen und die Tür wieder zu knallen, als ein lautes "Stop" aus dem Wagen zu hören war. Sie hielt inne, während sie die Tür weiter öffnete starrte Sie Laura wütend an.
"Los steig ein" forderte Laura jetzt Sue auf. 
" Was hast Du mit Tom gemacht und wieso bist Du der Meinung das ich Dir nützlich sein könnte? Das ist genauso krank wie Euer fester Glaube das Dein Vater ermordet wurde!" Sue redete sich immer weiter in Rage so wütend war sie "Was zum Teufel soll ich Deiner Meinung nach tun, was die Ermittlungsbeamten damals nicht getan haben? Die waren wochenlang mit nichts Anderem beschäftigt als mit der Suche nach Deinem Vater. Also sag mir waaaas?" erwartungsvoll schaute sie Laura an.
"Kannst Du Dir im Ansatz vorstellen, wie es uns seit diesem verdammten Tag vor 2 Jahren geht? " Sue schüttelte den Kopf "Nein? dann will ich es Dir gerne erzählen. Meine Mutter übersteht den Tag nur durch Antidepressiva und ich schlafe keine Nacht mehr durch ohne von Alpträumen geweckt zu werden. Ich möchte doch nur wissen was damals wirklich passiert ist und bei der Polizei läßt man mich nicht die Akten einsehen. Du bist die Einzigste, die ich kenne, die an die Akten ran kommen kann ohne für großes Aufsehen zu sorgen." fast schüchtern wirkte Laura jetzt.
"Wieso hast Du mich denn nicht gefragt anstatt so eine kranke Aktion zu starten?" erschüttert schüttelte Sue ihren Kopf "Wieso musstest Du mein Auto dafür schrotten und meinen Freund entführen? Ich verstehe es nicht. Wo ist Tom und was hast Du mit ihm gemacht?"
"Deinem Tom geht es gut! Ich wollte, dass Du merkst wie schlimm es sich anfühlt, wenn ein geliebter Mensch verschwindet und man nicht weiss wo er ist oder was mit ihm passiert und mal ehrlich Du hättest mich doch abgewimmelt, so genervt wie Du damals von der ganzen Geschichte warst, oder nicht?"
" Das kann gut sein" erwiderte Sue "Aber denkst Du allen Ernstes dass wir neue Erkenntnisse erhalten werden? " Sue wiegte nachdenklich den Kopf hin und her.
"Bitte Sue, ich bitte Dich inständig mir zu helfen. Ich möchte doch nur wissen was wirklich passiert ist!" um Verständnis feilschend guckte Sie jetzt Sue traurig an.
Fast tat Laura ihr leid, doch dann dachte sie an Tom und der Anflug von Mitleid verwandelte sich wieder in verzweifelte Wut.Sie brauchte dringend einen guten Plan wie sie sich aus dieser Situation befreien konnte und vor allem musste sie Tom finden.


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DIY Krimi (Teil 3) von Regine Happel
Der Zettel war mehrmals zusammen gefaltet. Als Sie ihn auseinander faltete, sah sie, dass es sich um eine Drohung handelte.
Wenn Du Tom lebend wieder sehen willst, dann finde den Mörder meines Vaters  Norbert Dinkel.
Du hast genau 1 Woche Zeit dafür.
Fassungslos starrte Sue auf die Nachricht. Ihr war der Name wohl bekannt. Norbert Dinkel war bis vor 2 Jahren ihr Nachbar gewesen bis er eines Tages spurlos verschwand. Die Polizei suchte lange nach ihm und ermittelte in alle Richtungen, konnten aber weder ihn noch seine Leiche jemals finden. So stellte die Polizei die Ermittlungen ein.
Britta Dinkel und ihre Tochter Laura waren der festen Meinung dass Norbert Dinkel ermordet wurde. Wochenlang ging die Geschichte damals durch die Presse. Sue war mit Laura eng befreundet gewesen bis der Vater verschwand.
Sue hatte damals schon angefangen Krimis zu schreiben und war öfters bei der Polizei um für ihre Geschichten zu recherchieren.
Laura war wohl deshalb der Meinung dass sie Möglichkeiten hätte an wichtige Informationenzu kommen.
Laut schrie Sue in die dunkle Nacht hinein: "Mist, Mist, so ein verdammter Mist!"
Der Kontakt zu Laura war damals eingeschlafen weil Sue es nicht mehr hören konnte dass für Laura und ihre Mutter nur ein Mord in Frage kam. Die Nachbarn waren der Meinung dass sich Norbert Dinkel abgesetzt hatte aber davon wollte Laura nichts hören obwohl es schon länger in der Ehe ihrer Eltern kriselte. Aber wie kam Laura dazu ihr zu drohen?
Als erstes musste sie hier weg, nur wie? Sie musste alle ihre Kräfte zusammen sammeln um den Abhang zur Straße hoch zu klettern.Mehr stolpernd und fallend erklomm sie den Abhang, den ihr Auto runtergestürzt war. Immer wieder wurde ihr schwarz vor Augen und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit
bis sie an der Straße war.
"Oh mein Gott, wer hält denn in dieser einsamen Gegend an?" murmelte sie vor sich hin. Es dauerte aber nicht lange und ein Auto hielt.
Erleichtert wollte Sue gerade einsteigen als sie erstarrte. Die Fahrerin des Wagens war Laura.


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Kommentare

  1. Teil 4 von Renate ist ganz anders als bei mir, sehr schön ;)

    Bin gespannt was nun noch weiter an Geschichtssträngen kommt & welche gewählt wird ~ ein Tag noch!

    Liebe Grüße

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    1. Oh, du hast deinen Beitrag schon fertig? Dann geh ich sofort schauen! :-) Ich finde es super spannend, wie extrem unterschiedlich die Teile werden. Mal sehen, was noch kommt.

      LG, loralee

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