Mittwoch, 25. Januar 2017

Start in das Buchjahr: Konferenz future!publish

Besucher der future!publish 2016 © Sandra Ratkovic / Literaturtest

Vor ein paar Tagen flatterte eine Pressemitteilung in meine Inbox, die mich aufhorchen ließ. Die future!publish öffnet zum zweiten Mal ihre Tore am 26. und 27.1. in der Urania, Berlin. Mit dieser Fachkonferenz möchte der Veranstalter Literaturtest neue Ideen über das Verlegen und die Vermarktung von Büchern zur Diskussion stellen und die Vernetzung der Akteure innerhalb der Buchbranche stärken.

Wir alle wissen, dass es in dieser Branche hakt. Die Konkurrenz ist groß und hart geworden. Das digitalisierte Buch drängt auf den Markt mit Dumping-Preisen und Selfpublisher, die sich zu einer  ernstzunehmenden Sparte gemausert haben, werden mit viel Skepsis betrachtet. Wo stehen dann die Chancen für die Branche? Wenn sie es schafft, alte verstaubte Strukturen über Bord zu werfen und von anderen Branchen zu lernen, können mutige Konzepte sowie kreative und offene Ideen entstehen, die helfen die Branche voranzubringen.

Und das ist, was diese Konferenz spannend macht. Sie gibt dem Fachpublikum, wie Vertretern aus Verlagen, Buchhändlern und Dienstleistern jede Menge Raum, sich auszutauschen und in Workshops gemeinsame Konzepte zu entwickeln. Impulsgeber sind Vorträge und Paneldiskussionen mit kompetenten Referenten, wie Stephan Porombka, Professor für Texttheorie und Textgestaltung (Universität der Künste Berlin) oder dem Selfpublishing-Papst Matthias Matting. Ein weiterer spannender Programmpunkt ist die Podiumsdiskussion zur Gleichstellung der Geschlechter in der Buchbranche.  

Innitiativen wie diese sollte es häufiger geben. Ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird und ob die Konferenz future!publish sich als fester Meilenstein in der Branche etablieren kann.

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