Dienstag, 17. Mai 2016

Gemeinsam lesen #24


Schon wieder ist eine Woche um! Ich komme ganz ducheinander bei den vielen Feiertagen. Dazu kommt noch, dass ich eiskalt von einer Leseflaute erwischt wurde. Hinterrücks! Gestern konnte ich sie zum Glück überwinden und ein ganzes Stück in meinem Buch weiterlesen. Dazu hat die Aktion Gemeinsam lesen von Schlunzenbücher heute die passenden Fragen!


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Das erste Kind" von Sven Wedekin, einen klassischen Science Fiction. Ich bin bei 54 %.

Klappentext:
 Das Jahr 2078: Das Leben auf der Erde ist durch Rohstoffausbeutung und Umweltverschmutzung beinahe unmöglich geworden. Die Menschen haben deshalb damit begonnen, den Mars durch Terraforming in einen bewohnbaren Planeten zu verwandeln. Während eines Routineeinsatzes entdeckt Ingenieurin Elisabeth Newman in der Nähe des Vulkans Olympus Mons ein fremdes Artefakt, das offenbar vor langer Zeit von unbekannten Wesen auf dem Roten Planeten zurückgelassen wurde. Diese Entdeckung könnte die Rettung der Menschheit bedeuten - oder ihren Untergang.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Wenn Andrew recht hat und das Dodekaeder ihn wirklich benutzte, um uns gespeichertes Wissen mitzuteilen?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich verstehe nicht, warum Science Fiction so unbeliebt ist. Ich mag sie, weil in ihnen die Menschen technisch so weit fortgeschritten sind, dass sie auf fremden Planeten spazieren können und doch immer wieder an ihre Grenzen kommen. Der Prolog dieses Buches greift auf das Ende der Geschichte vor und man erfährt, dass es den Menschen tatsächlich gelungen ist den Mars bewohnbar zu machen. Dort wachsen Wälder, es gibt Seen und frische saubere Luft - nur drei Generationen nach der ersten Kolonie von Wissenschaftlern, die nur im Schutzanzug raus können und die das seltsame Artefakt finden. Ich finde es toll, dass den Protagonisten am Ende (also im Prolog) scheinbar immer noch unklar bleibt, was es genau mit dem Artefakt auf sich hat. Es scheint von einer Zivilisation zu stammen, die ihnen weit voraus ist. Und damit sind sie am Ende ihres Lateins.
 
4. Ist dein aktueller Protagonist dir ähnlich?
Die Hauptprotagonistin ist, wie ich, ein workaholic. Sie ist eine Eigenbrödlerin, das bin ich aber nicht. Trotzdem fühle ich mich ihr verbunden und kann viele ihrer Handlungen sehr gut verstehen. Vor allem was die Kindererziehung betrifft. Also würde ich sagen, es besteht eine 50/50 % Ähnlichkeit.

Meine Frage an dich: Magst du Science Fiction oder eher nicht? Warum? 

 

 

SHARE:

Kommentare

  1. Huhu Lora,

    oh mein Gott, das Buch klingt mega! :) Wenn ich Zeit hätte, würde ich es mir sofort holen.
    Ich mag Science Fiction sehr gerne. :) Aber bin hauptsächlich im Fantasy-Genre unterwegs! :) <3

    Vielleicht magst du ja auch mal bei mir vorbei schauen? :)

    Mein Beitrag


    Liebe Grüße
    Mii von Mii's Bücherwelt

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh Mii,
      das freut mich wahnsinnig. Es gibt doch noch Leute, die sich für SciFi interessieren! :-). Ich schau gerne bei dir rum.LG, loralee

      Löschen
  2. Hallöchen Loralee,

    dein aktuelles Buch sagt mir leider nichts, aber den Namen des Autors habe ich - glaube ich - schon einmal gehört :D

    Hier ist mein heutiger Beitrag.

    Liebe Grüße
    Charleen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Charleen,
      soweit ich weiß, ist das hier das Debüt des Autors. Bisher hat er Kurzgeschichten verfasst. Aber es lohnt sich, mal reinzuschauen.
      LG, loralee

      Löschen
  3. Hallo liebe Loralee :)

    Seit "Der Übergang" und einigen Büchern aus der Jugendbuchabteilung finde ich Science Fiction richtig spannend! An die richtig krassen Science Fiction-Bücher traue ich mich zwar noch nicht heran, aber es wird! Es ist definitiv ein Genre, das reizt!

    Viele liebe Grüße an dich,
    Patrizia :) von

    maaraavillosa - Bücher & alles, was wunderbar ist

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Patrizia,
      jaa, wage das Abenteuer, es lohnt sich! Es gibt so viele tolle Sci Fi zu entdecken.
      LG, loralee

      Löschen
  4. Hey!
    Dein Buch sieht wundervoll aus! Ich bin diese Woche auch wieder mit dabei & zusätzlich gibt es bei mir einen Serienabend zum Mitmachen (am Donnerstag, aber der Beitrag ist schon mal online), also schau vorbei falls du Lust hast, würde mich freuen - je mehr mitmachen desto lustiger wird es! :)
    glg, Nicca von kosmeticca.blogspot.com

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Nicca,
      hm, ein Serienabend. Da schaue ich glatt bei dir rein. Das interessiert mich.
      LG, loralee

      Löschen
  5. Huhu!

    Ich verstehe das auch nicht, aber anscheinend hat SF immer noch dieses Image, dass es nur für männliche Leser geeignet ist ... Von wegen zu techniklastig, zu actionlastig, was auch immer? Dabei kommen hier oft sehr geniale Ideen zum Vorschein, siehe "Der Marsianer". Und das ist ein Buch, das wohl wirklich lesen kann. Ich habe vor einer Weile mal bei einem Crowdfunding Projekt in Österreich mitgemacht, da ging es darum, einen SF-Roman vorzufinanzieren. Bin gespannt, was daraus wird :).

    Liebe Grüße
    Marie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Marie,
      ja, seltsam, dass der SciFi dieses Image hat. Den Marsianer habe ich noch nicht gelesen, der liegt noch auf meinem SuB. Ich bin sehr gespannt darauf. Und das Crowdfunding Projekt ist auch sehr interessant, danke für den Link!
      Liebe Grüße
      loralee

      Löschen
  6. Hier kommt ein Kommentar von Günther Klößinger, der mich per E-Mail erreichte und den ich hier einstellen darf:

    Ich liebe sie, vor allem die „klassische“ Science Fiction, in der wirklich mögliche wissenschaftliche Entwicklungen reflektiert werden. Wenn ich mir meine Favoriten aus dem „Golden Age“ wie Isaac Asimov, Philip K. Dick oder Ray Bradbury so angucke, ist inzwischen ganz viel Realität, was zu ihren aktiven Zeiten noch Science Fiction war.
    Noch mehr als in der Literatur faszinierte mich das Genre im Film und Filme wie „Andromeda“, „Unheimliche Begegnung der dritten Art“, „2001 - )Odyssee im Weltraum“ sind für mich wahre Meilensteine. Mein absoluter Favorit ist jedoch „Silent Running“, zu deutsch „Lautlos im Weltraum“, da er neben einer düsteren Zukunftsvision auch menschlich/emotional sehr berührt – und nebenbei eine der besten schauspielerischen Leistungen, die ich kenne, beinhaltet. Die meiste Zeit des Films ist Bruce Dern hier alleine mit seinen drei kleinen Robotern auf der Raumstation und kommuniziert dementsprechend nur mit sich selbst bzw. den kleinen Knatterbüchsen. Zum Ende des Films heule ich jedesmal – und da spielt es keine Rolle, ob ich 7, 17, 27 oder 37 war.

    Herzliche Grüße & einen schönen Science-Fiction-Tag,
    Günther

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Günther,
      Die alten Klassiker sind wirklich der Hammer. Ich bin durch meine Mutter zum Science Fiction gekommen, sie war ein totaler Fan und hatte ein Regal nur mit Science Fiction im Gästezimmer stehen. Ursula K. LeGuin habe ich dort entdeckt und natürlich auch die Heinlein Bücher. Ich finde es auch irre, dass sich vieles aus den alten Science Fiction bewahrheitet. Es soll sogar beim CIA eine ganze Abteilung geben, die Science Fiction Bücher analysiert und die Umsetzbarkeit der Ideen prüft. Das ist allerdings eine sehr gruselige Vorstellung…
      Liebe Grüße

      Löschen

Ich freue mich sehr über Kommentare von euch!

© Lora liest. All rights reserved.
Blogger Designs by pipdig