Mittwoch, 13. April 2016

Rezension: The Invisible Library (engl.) von Genevieve Cogman

Taschenbuch, eBook
328 Seiten
Verlag Macmillan
Band 1 von 3

Deutsch: Die unsichtbare Bibliothek

Besuch doch mal die Autorin:
Genevieve Cogman









Geschichten, in denen Bücher eine Hauptrolle spielen, sind für mich etwas Besonderes. Da muss einfach mein Herz aufgehen, denn ich teile gemeinsam mit den Autoren und den Protagonisten die Liebe zum Lesen. So ging es mir auch mit diesem Schmuckstück, in dem Fantasy mit Steampunk – Elementen mich in die Tiefen der Welt rund um die mächtige „Bibliothek“ entführen.

Irene ist Bibliothekarin in einer ganz besonderen Bibliothek, die sich zwischen den Welten befindet und möglichst alle existierenden Bücher beherbergen will. Irene hat die Aufgabe, fehlende Bücher für diese Bibliothek aufzutreiben. Dieses Mal führt sie der Weg in eine instabile Version des viktorianischen London, in der Feen das Chaos eingeführt haben und damit Dinge passieren und Wesen auftauchen, die es normalerweise nicht geben darf. Zusammen mit ihrem Lehrling Kai kämpft Irene gegen riesige Tausendfüßler aus Metall und flieht im Zeppelin über die Dächer von London, um eine besondere Version der grimmschen Märchen zu retten. Es stellt sich heraus, dass sie nicht die Einzigen sind, die an diesem Buch interessiert sind.

Ich bin vom Schreibstil der Autorin begeistert. Sie flicht den Steampunk ganz natürlich in die Welt der Fantasy ein. Die Figuren sind schillernd und vielschichtig, die Wendungen in der Geschichte überraschend und phantasievoll. Das Buch liest sich wie eine Zwiebel: Schicht um Schicht taucht man tiefer in die komplexe Welt von Irene und Kai ein. Schicht um Schicht entblättern sich Intrigen und Machtspiele zwischen den Welten, dem Chaos und der Ordnung und der alles kontrollierenden Bibliothekare. Schön ist, dass es in Band zwei „The Masked City“ weitergeht. Etwas, worauf ich mich sehr freue.

„Covent Garden market was a technology extravaganza. Stalls teetered on collapsible legs and sprayed rays of light from dangling ether-lamps. The path between them was a constantly shifting maze as each stall manoeuvred for yet more space on its automated feet, bouncing and jarring against the one’s next to it.”

Ich möchte dieses Buch allen Freunden von Fantasy und Steampunk ans Herz legen, und natürlich allen Bücherfreunden. Denn die Geschichte dreht sich auf spannende, außergewöhnliche und phantasievolle Weise rund um die Macht des geschriebenen und gesprochenen Wortes.
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