Mittwoch, 30. Dezember 2015

Dit und Dat: Rezensionen - Wow oder Au?

 
Kennt ihr das Gefühl, wenn  ihr einen eurer älteren Texte nach Monaten wieder lest und nicht so richtig fassen könnt, dass er von euch ist? Bei mir stellt sich dann der gewisse Wow- oder Au-Effekt ein. 


Neulich ist mir das passiert. Ich erhielt einen neuen Kommentar zu einer Rezension, die ich im Sommer geschrieben hatte. Der Kommentar brachte mich dazu, den Post selber noch einmal zu lesen und dann kam das Gefühl auf: "Öh, ist der Text tatsächlich von mir? Wow, ist der gut!" Ich muss dazu sagen, dass mir das äußerst selten passiert. Meistens stellt sich eher ein Au-Gefühl ein, im Sinne von: "Aha, war wohl nicht dein Tag, als du diesen Text geschrieben hast. Oje, und dann ist er auch noch öffentlich. Au!"

In der Regel schaue ich gar nicht allzu oft auf meine älteren Posts. Was kümmert mich denn schon der Schnee von gestern? Bei Social Media ist doch der Blick nach vorn gerichtet, auf die Jagd nach neuen Themen. Aber bei Rezis ist das etwas anders. Die werden immer wieder hervorgeholt und gelesen. Von anderen und kaum von mir selbst, wie ich feststellen musste. Dabei kann ich eine Menge daraus lernen und meine Rezensionen verbessern.

Ich bin sehr dankbar für diesen einen Kommentar, der mich dazu brachte, die Rezi nochmal zu lesen. Ab jetzt werde ich häufiger einen Blick zurück auf meine älteren Posts werfen, vor allem auf die Rezensionen. Wer weiß, was ich noch alles daraus lernen kann.

Kennt ihr auch den Wow- oder Au-Effekt, wenn ihr eure älteren Rezensionen lest?

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Kommentare

  1. Hallöchen,
    wie oft habe ich diesen Au-Effekt schon erlebt, als ich eine ältere Rezension von mir gelesen habe?xD Und ich wette mit dir, dass ich in einem halben Jahr schon wieder dasselbe über meine jetzigen Rezensionen denke. :´D Man kann halt sehr viel von seinen alten Rezensionen lernen und wird dank der "Fehler" erst darauf aufmerksam was man verbessern kann. :)
    Ganz liebe Grüße
    Sara

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    1. Hallo Sara,
      da sagst du was. Also scheinst du ab und zu in deinen alten Rezis zu schmökern. Das finde ich gut. Manchmal spiegeln die Rezis auch die Lese-Stimmung wieder, was ich auch sehr interessant finde.
      LG loralee

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  2. Hallo :)
    das kenne ich, ab und an denke ich mir bei alten Rezensionen von mir auch "Was war denn da los?". Aber daraus kann man auch sehr viel lernen :) Ich versuche immer mich zu verbessern, den Au-Effekt erlebe ich jetzt zum Glück nichtmehr so oft. Ich veröffentliche die Rezis aber auch nichtmehr sofort nachdem ich sie geschrieben habe sondern warte ein bisschen, lese mir dann nochmal alles durch und dann kommt erst die Veröffentlichung!

    Liebe Grüße

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    1. Hallo Nenatie,
      ja, die Texte über Nacht reifen lassen, das ist ein guter Tipp. Manchmal mache ich das auch.Am nächsten Tag merke ich dann erst, was ich für einen Mist geschrieben habe. Lauter Wiederholungen,Sätze ohne Sinn und Verstand, und erst die Rechtschreibfehler....
      LG loralee

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  3. Hallo Lora,

    oh ja, das kenne ich auch. Letztens habe ich den ersten Teil einer Trilogie nach drei Jahren wieder mal gelesen und auch eine erneute Rezension geschrieben. Die Rezension von vor drei Jahren finde ich soooo schlecht und sie ist auch noch kürzer als meine erneute Re-Read-Rezi.
    Trotzdem werde ich sie nicht ändern oder löschen, da dies auch zeigt, wie sich mein Schreibstil und ich verändert haben.

    Liebe Grüße,
    Lyiane

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    1. Hallo Lyiane,
      da bin ich ganz deiner Meinung. Alte Texte sollten nicht nachträglich verändert werden. Für mich ist der Blog so etwas wie ein Tagebuch, in dem man wunderbare Rückschauen halten kann.

      Liebe Grüße loralee

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Ich freue mich sehr über Kommentare von euch!

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