Freitag, 27. November 2015

Rezension: Reset. von Jens Bühler

eBook
467 Seiten
Selbstverlag
Über den Autor:
Jens Bühler









Und… Action!! Auf der Welt verbreitet sich in rasanter Geschwindigkeit ein Virus, das die Menschen in willenlose Zombies verwandelt. Derweil versucht eine kleine Handvoll gesunder Menschen ihr Leben zu retten. Bücher mit diesem beliebten Setting habe ich schon einige gelesen. „Reset“ kann gut mit ihnen mithalten. Die Geschichte fesselt, schon allein, weil dieser Roman mit Action gespickt ist, und das nicht zu knapp.  Er ist das Richtige für Leute, die für rasante Unterhaltung kleine Fehler gerne übersehen.

Der Anfang hat mich zunächst ein bisschen verwirrt. Die Geschichte wechselt zwischen mehreren Handlungssträngen, die gar keine Berührungspunkte haben: Ein Kriminalbeamter in Frankfurt löst einen Fall, zwei Kleinkriminelle planen einen Überfall auf einen Diamantentransport, die Leiterin eines militärischen Geheimlabors im Schwarzwald wird zu einem Notfall gerufen. Erst als die ersten „Infizierten“ auftauchen, wird klar, dass die Handlungsstränge sich zusammenfügen werden.

Interessant, und deshalb auch besonders im Vergleich zu anderen Büchern dieses Genres, fand ich den Fokus, den der Autor gesetzt hat: Der Umgang der unterschiedlichen Sicherheitskräfte mit der Krise. Da ist Kriminalhauptkommissar Steller, der die Handlungen der Menschen, denen er begegnet, genau beobachtet, analysiert und darauf seine Überlebensstrategie aufbaut. Das rettet ihm mehrmals das Leben. Er wählt aber auch gerne unkonventionelle Wege. Da ist das SEK Team, das als engmaschige Einheit agiert und sein Chef, der sein Team und sein Überleben über alles andere stellt, und dafür sogar über Leichen geht. Das Militär mit seinen klaren Vorschriften und streng hierarchischen Strukturen, was in dieser extremen Ausnahmesituation zum Teil ad absurdum geführt wird, bringt am Ende das Menschliche in den Soldaten und wissenschaftlichen Mitarbeitern heraus. Und schließlich gibt es noch die Zivilisten - die beiden Kleinkriminellen, eine Frau und ein Kind - die gerne für unerwartete Wendungen sorgen.

Der Roman ist spannend und unterhaltsam, nichts für schwache Nerven, aber weit entfernt von Horror. Das Ende ist sehr überraschend und erfrischend neu. Wenn du ein Buch für Unterwegs oder den Zeitvertreib suchst - etwas Spannendes zum „runterlesen“ - dann bist du hier genau richtig.

Danke Jens Bühler, für das Rezensionsexemplar.
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Kommentare

  1. Hey. Ich kann mich der Rezension nur anschließen. Mir hat das Buch auch sehr gefallen. Ich fand es wirklich spannend, sogar bis in den Epilog. Das hat man ja nun nicht so oft =) Ein Pageturner.

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    1. Du sagst es, bis zur allerletzten Seite ein Pageturner! :-) freut mich, dass dir das Buch auch gefallen hat.
      loralee

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Ich freue mich sehr über Kommentare von euch!

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