Freitag, 20. November 2015

Dit un Dat: Hobbyblogger vs. Reziroboter

Der Umgang mit Rezensionsexemplaren ist immer wieder Thema der Buchblogs. Ich habe die Beiträge bisher interessiert verfolgt und war erleichtert, dass ich nicht so stark von der Problematik betroffen war. Bis jetzt! Denn nun hat es mich auch erwischt: Hilfe, ich werde zu einem Reziroboter! Bevor ich aber endgültig assimiliere, gehe ich einen Schritt zurück und frage euch um Rat.



Seitdem ich über mein Hobby, das Lesen, blogge, hat sich mein Leseverhalten sehr stark verändert. Ich lese bewusster, informiere mich über die Autoren und die Hintergründe des Romans. Das kennt ihr sicherlich auch. Es macht auch großen Spaß Rezensionen zu schreiben und damit das Gelesene nochmal Revue passieren zu lassen.

Seitdem Autoren meinen Blog entdeckt haben, bekomme ich von ihnen Bücher zur Rezension angeboten. Meistens sind es Indies. Ich finde es klasse, denn ich lerne dadurch Romane kennen, die ich sonst niemals gelesen hätte. Meistens sind es Bücher, die jenseits des Mainstreams stehen und oft sind auch wahre Perlen dabei.

Vor ein paar Wochen fiel mir auf, dass ich in der letzten Zeit nur Rezensionsexemplare gelesen habe, weil ich keine andere Wahl hatte. Schließlich gehört es zur Abmachung, das Buch relativ zeitnah zu lesen und zu rezensieren. Das gelang mir schon kaum noch. Ich setzte mich immer häufiger unter Druck und las Bücher, weil eine Rezi fällig war und nicht, weil ich gerade Lust auf das Buch oder das Genre hatte. Dementsprechend fingen die Rezensionen an beliebig zu werden - heruntergeschrieben, abgehakt, der Nächste bitte! Schade um das schöne Buch.

Ich stecke in einer Zwickmühle, denn ich bin neugierig auf Indies, es macht mir auch Spaß Rezensionen zu schreiben. Aber wie schaffe ich es, die Anfragen so weit einzuschränken bzw. zu sortieren, damit das Lesen und Bloggen wieder zum Hobby wird und nicht zum Pflichtprogramm? Ich würde schon gerne den Lese-Schwerpunkt wieder auf die gekauften Bücher legen und die Anzahl der Rezi-Exemplare (RE) im Verhältnis klein halten. Ich habe es mit einem RE pro Monat versucht. Bis Ende des Jahres sind alle Plätze schon weg und ich hinke immernoch hinterher.

Deshalb frage ich euch, bevor ich gänzlich zum Reziroboter mutiere: Wie sieht eure Erfahrung mit dem Thema aus - wie geht ihr damit um? Habt ihr ein konkretes System, dem ihr folgt oder nehmt ihr aus Prinzip keine Rezianfragen an? Ich bin gespannt auf eure Antworten.



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Kommentare

  1. Hallöchen:)
    mir ist auch in den letzten Wochen stark aufgefallen, dass ich mir nur noch Rezensionsexemplaren widmen kann. Deshalb bin ich auch recht froh, dass aktuell nur noch eins zu lesen ist und eins in der nächsten Woche eintrifft. Du hast schon Recht damit, dass es einem Buchblogger dann immer mehr droht, dass er die Rezensionen nur noch runterleiert. Deswegen stresse ich mich auch nicht mehr so. Ich will mich einem Buch komplett widmen können und das auch nur, wenn ich Lust darauf habe. Ein Autor oder Verlag wird dir sicher nicht sofort böse, wenn du mal vielleicht einen Monat für ein Buch und die dazugehörige Rezension brauchst. Schließlich erwartet man ja auch von dir, dass du dich ausgiebig mit dem Buch, der Thematik und all dem beschäftigst.
    Mein Tipp: Stress dich nicht allzu sehr und ließ auch nur, wenn du das wirklich willst. Alles andere würde dir ja auch nur das Buch sauer machen und die Rezi möglicherweise verfälschen.
    Und wenn dir mehrere Bücher angeboten werden, kannst du ja sagen, du liest es gern, nur wird es möglicherweise eine kleine Weile dauern, bis deine Meinung zum Buch erscheint. Dann können die Autoren und Verlage ja selbst entscheiden, ob das ihnen passt oder nicht.:D

    beste Grüße,
    Annabel:)

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    1. Hallo Annabel,
      das ist ein guter Punkt: einfach alles entspannter angehen. Ich glaube mein allergrößtes Problem ist, dass ich alle Bücher, die mir angeboten werden, spannend finde und unbedingt lesen möchte. :-) Dann abzulehnen ist gar nicht einfach.
      LG
      loralee

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  2. Hi!

    Dieses Problem kenne ich, deshalb hab ich da vor einigen Wochen die Bremse gezogen. Da ich ca. 10 Bücher pro Monat lese, sind 2 Rezi-Exemplare in Ordnung. Mehr sollten es eigentlich nicht werden und ich kann mich auch einigermaßen daran halten.
    Bei Indieautoren schaue ich mir immer erstmal die Leseprobe an, ob es überhaupt was für mich wäre - denn auch wenn sich Titel, Klappentext und Autor nett anhören, muss es ja trotzdem nicht "meins" sein. Aber ich hab den Autoren dann auch schon zurück geschrieben, dass ich eben momentan sehr ausgelastet bin, was das Lesen betrifft, und ich evtl. später auf sie zurückkomme. Wenn mich ihr Buch wirklich neugierig gemacht hat, dann melde ich mich auch wieder, wenn nicht, dann halt nicht.

    Deshalb würde ich dir raten, vorher wirklich genau zu schauen, ob du das Buch wirklich unbedingt lesen willst. Denn dann stört es ja nicht, wenn der SuB noch ne Weile warten muss. Sag auch klar, wenn die Rezension länger dauern würde, gerade die Indie-Autoren stört das meist nicht so sehr - zumindest hab ich da die Erfahrung gemacht.
    Wenn das Lesen zum Zwang wird, machts ja keinen Spaß mehr; ist ja schließlich ein Hobby ;)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hallo Aleshanee,
      danke für deine Tipps. Ich werde die rezifreie Zeit jetzt nutzen, um mir zu überlegen, wie ich damit weiter umgehen werde. Ich schaffe nur 4-5 Bücher im Monat, da wäre nach deiner Erfahrung selbst ein Rezi-Ex pro Monat schon fast zuviel. :-) Aber genauer hinschauen und genau wissen, welches Genre ich primär lesen möchte... das ist ein sehr guter Vorschlag. Ich werde in mich gehen....
      LG
      loralee
      LG
      loralee

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  3. Hallöchen,

    ein interessanter Bericht. Ich war mal kurz davor dass es mir so geht.
    Ich konnte der Sache nur ausweichen, da ich mich wirklich nur noch auf Bücher „eingelassen“ habe die sich nicht nur interessant angehört haben, sondern bei denen ich mir gedacht habe: Das würde ich mir auch kaufen.

    Dadurch hat sich die Zahl der Reziexemplare deutlich vermindert.
    Ich lehne 99% der Indieautoren ab, da ich relativ schlechte Erfahrung gemacht habe.
    Indieautoren kommen bei mir fast nur auf die Liste, wenn ich bereits gute Rezensionen von den Büchern gelesen habe.

    Das mag sich „unfair“ anhören, aber resultierte daraus das ich mir gedacht hab: Lesen ist mein Hobby und ich lese nur woran ich Spaß habe.

    Hoffe das hilft dir :-*

    Nadine ♥

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    1. Hallo Nadine,
      das hilft sehr! Ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen mit Indie Autoren gemacht und fand den Großteil der Bücher, die mir angeboten wurden, gut und die Autoren super nett. Vielleicht hatte ich einfach großes Glück, vielleicht hat sich die Qualität der Indie-Bücher auch grundsätzlich verbessert. Wie auch immer, deinen Punkt, dass Lesen Hobby ist und Spaß machen soll, muss ich mir unbedingt immer wieder vor Augen halten.
      LG
      loralee

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  4. Ich nehme keine Indiebücher mehr an. Wenn eins der angebotenen Bücher mich interessiert, kaufe ich es selbst und lese es wenn es mir passt. Ich habe zu grosse Hemmungen, ehrliche Bewertungen zu schreiben, wenn ich weiss, dass der Autor selbst die Bewertung lesen wird.
    Von Verlagen nehme ich nur die Bücher an, die ich auch kaufen würde und sofort lesen möchte, höchstens eins in der Woche. Das ist viel und manchmal lese ich nur Rezibücher, aber weil die Bücher mir (meist) gefallen, macht das immer noch Spass.
    Liebe Grüsse,
    Lara

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    1. Hallo Lara,
      wow, ich staune, wie viele Bücher alle Kommentatoren lesen. Und du topst alles, dagegen bin ich ja eine Schnecke! :-)
      Bisher hatte ich sehr selten den Fall, dass ich ein Buch kritisieren musste, aber da habe ich mich auch mit den Autoren ausgetauscht und eher positive Rückmeldungen bekommen ... allerhöchstens gar keine Reaktion. Damit kann ich aber auch leben.

      Dein Weg ist interessant und konsequent. Darüber werde ich mir auf jeden Fall Gedanken machen. Vielen Dank!
      LG
      loralee

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  5. Hey :)

    Ich habe für mich persönlich schon vor einer Weile eine Lösung gefunden, mit der ich gut leben kann:
    1) Ein oder zwei Rezi-Exemplare pro Monat. Mehr ist nicht drin, weil ich auch anderes lesen will. Ich teile das aber auch mit, wenn ich eine Anfrage bekomme und sehe, dass ich die Zeit nicht so bald habe zum Lesen.
    2) Ich schreibe nicht mehr zu jedem Buch, das ich lese, eine Rezension. Es ist für mich durchaus erholsam, wenn ich ein Buch nach dem Lesen nur kurz bewerte und ein, zwei Sätze dazu verliere.
    3) Ich habe jetzt im Blog angegeben, dass ich erst 2016 wieder Rezi-Anfragen annehme. Klare Verhältnisse sind wichtig! Der Dezember ist für mich schon fast traditionell der stressigste Monat im Jahr, da möchte ich nicht noch weiteren Stress mir aufhalsen ...

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Hallo Ascari,
      danke, dass du deinen Umgang mit Rezi-Exemplaren teilst. Ich habe tatsächlich unbewusst einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Klare Verhältnisse zu schaffen ist tatsächlich ein sehr wichtiger Punkt.
      Wenn du 1 bis 2 Rezi Exemplare pro Monat annimmst, tust du das kurzfristig Monat für Monat oder teilst du den Autoren mit, dass es länger dauert?
      LG
      loralee

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  6. Guten Morgen Lora,

    ich kenne das, denn seit ich blogge, das jetzt bald 6.5 Jahre, werde ich ebenso grsszügig von Autoren und Verlagen mit Reziex. bedacht. Und klar, ich finde das auch sehr schön und vor allem find ich es toll wie viel vertrauen diese in mich haben, doch es hat eine Masse angenommen die ich einfach nicht mehr bewältigen kann. Ganz am anfang wurde ich noch angefragt, welche Bücher ich haben möchte und welche nicht. So konnte ich die Menge auch ganz gut in Schach halten, doh nach nicht mal einem Jahr, wo man gesehen hat wie vele Reziex ich lese und rezensiere, kamen immer mehr ungefragt zu mir nach hause. Egal ob von Verlagen oder Autoren. Es hat Ausmasse angenommen dmich dazu getrieben haben auszusortieren. Und zwar so...

    Es werden Bücher getrennt die ich bekomme nach meiner Bestätigung einer Anfrage und denen die ich einfach so zugesendet bekomme.
    Dann trenne ich Bücher die ungefragt eingetroffen sind noch mals auf in für mich Interessant oder eben nicht.
    Die, die ich gar nicht spannend finde kommen weg, werden gleich verschenkt oder bleiben bis Weihnachten. Oder sonstige Möglichket das Bch an den Mann oder Frau zu bringen.
    Die die ich denoch behalte werden irgendwann mal geesen wenn ich grade Lust dazu habe, das kann aber unter umständen Monate dauern.
    Einzig die Reziex. die ich wirklich bekommen habe weil ich ja dazu gesagt habe, oder im Portal angefragt hab, was eigentlich fast nie for kommt, werden zeitnah gelesen.

    dazu mach ich es auch immer so, das ich abwechse, ein Buch aus meinem SuB, ein Reziex, eins aus dem SuB, Reziex. Schliesslich hab ich die über 400 Bücher die auf einem SuB stehen irgendwann mal selber erworben und wollte sie auch lesen.

    Zur Zeit nehme ich aber wirklich keine Reziex mehr an. Ausser es ist ein Buch das ich eh wollte und sogar vielleicht schon auf meiner WuLi steht.

    Auf meinem Blog steht das auch, wer dennoch einfach schickt, sorry, dann muss er sie sich abfinden das es vielleicht nie gelesen wird.

    Ich weiss aber wie du dich fühlst, man denkt sich das man eine Verpflichtung einget, tut man, natürlich, wenn man ein Rezensionsex selber beim verlag anfordert. Oder einer Anfrage zusagt. Genau darum tu ich das praktisch nie! Und dennoch, fühlt man sich verantwortlich, aber ich möchte das lesen weiter spass macht, das ich auch meine Bücher, die ich selbst erworben habe, lesen kann. Um es wirklich zum beruf zu machen, ist mit das gratisbuch zu wenig *gg* Da müsste dann doch etwas mehr raus gucken.

    Liebe Grüsse
    Alexandra

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    1. Hallo Alexandra,
      lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar und WOW, hast du viel Erfahrung! Wenn ich lese, dass du ungefragt überschwemmt wirst mit Rezi Exemplaren und dies sich trotz deiner klaren Aussagen bzw. Absagen nicht ändert, warum reisst das nicht ab? Ist es, weil du auf einem automatischen Verteiler der Verlage stehst und es ihnen egal ist, was du mit den Büchern machst?
      Ganz krass gesagt, sind Blogger aus der Sicht von Verlagen ja kostengünstige Werbeträger. Darum finde ich es toll, wie konsequent, ehrlich und transparent du damit umgehst.
      LG
      loralee

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    2. Gute Morgen Loralee,

      nichts zu danken ;) Na ja, nach bald 7 Jahre literaturbloggen macht man halt so eine Erfahrungen *gg* Warum mir Verlage und Autoren zu 95 % ungefragt ihre Bücher schicken, kann ich dir gar nicht sagen. Bei mir ist das auf alle Fälle so und darum hab ich auch seltenst Bücher hier zum lesen die mir wirklih zusagen. was ich aber wirklich äusserst schade finde, denn es gehen so ressourssen flöten. Erstens gäbe es sicher ein Blgger der sich mehr über das angekomme Buch freu und 2 sind die Portokosten schliesslich auch nicht zu verachten. Klar, jemand freit sich immer über das Buch, auch wenn ich es dann irgendwann jemandem schenke ;), aber dennoch. Ich möchte wirklich nicht undankbar klingen, das bin ich wirklich nicht. Aber da ich doch auch ein Verpflichtungsgefühl habe möchte ich natürlich dem allen Gerecht werden. Kann ich aber so gar nicht mehr.

      Warum das nicht abreisst? Keine Ahnung. Inziwschen ist es zwar schon weniger geworden. Und es wäre wirklich toll wenn Verlage ab und zu wenigstens per Mail anfragen oder einfach den Novitätenkatalog schicken würden. So könnten sie eben vereiden das ihre Marketingksten auch nicht einfach so verpuffen.

      Ob ich auf einem Automatischen Verteiler bin? Da fragst du mich etwas *ggg* Keine Ahnung. Da ich mich nie wo angemeldet habe, oder ich mich bei den verlagen anbiedere, hab ich dafür keine Erklärung, ich war selber berrascht. Aber ich denke die Verlage durchforsten halt auch regelmässig das Netz, wie Autoren ja auch, und finden dann einen Blog und wenn der gefällt wid angeschrieben oder geschickt.

      Noch deutlicher kann ich das nicht schreiben, wer dennoch ungefragt ein Buch schickt, und so riskieren will das es irgendwie aussorttiert wird, der ist nun halt selber schuld. Ich versuch mir da keinen Kopf mehr zu machen.

      Naja, kostengünstig würd ich vielleicht nicht sagen, denn die Kosten bleiben sich ja gleich, das Buch muss durchs lektorat, wird gedruckt und muss veschickt werden, aber ich denke das es eine einfache Möglichkeit ist. Denn die meisten, freuen sich ja drüber, lesen die Bücher ja auch und es gibt noch einige Blogger die sich alles abgraben was gratis ist.

      Danke dir, aber ich finde das es eben auch wichtig ist, ehrlich zu sein und auch grade in dem Bereich. Mein Blog ist mein Blog, ich lese was ich will und ich rezensiere es auch wie ich es will. heisst, es gibt dann halt auch mal nur eine Leseeule wenn mir das Buch icht gefällt oder 3. Da ist es mir dann wurscht ob es mein gekauftes Buch ist oder ein Reziex. Wenn jetzt ein Autor kommt und mir verbietet eine negativrezi zu schreiben, kam auch schon vor, von dem lese ich dann halt nichts mehr.

      Möchtest du sonst noch was wissen? Nur zu.

      Jetzt wünsch ich dir einen guten Start in den Tag und lass dir ganz liebe Grüsse da!
      Alexndra

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    3. Ganz, ganz lieben Dank für die ausführliche Antwort, liebe Alexandra. Das ist sehr hilfreich und mir ist vieles klarer geworden.
      Ich wünsche dir auch einen wunderschönen Tag!
      loralee

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  7. Hallo loralee,

    das was du beschreibst hört man wirklich öfters.
    Ich habe für mich schon lange die Notbremse gezogen und nehme nur noch die Reziexemplare an, die mich wirklich interessieren. Genauso ist es bei Leserunden oder wenn ich etwas anfrage. Nur noch das, was mich wirklich sehr interessiert. Schließlich habe ich noch einen SuB und die Neuerscheinungen die ich mir selber zulege.
    Klar bekommt man einiges von Indie-Autoren geboten, aber ich kann und möchte mich dann nur dem widmen, was mich wirklich anspricht.
    Meine Zeit zum Lesen ist neben meinem Job eh schon stark begrenzt.
    Auf Reziexemplare die ich als ebook einfach per Mail geschickte bekomme, antworte ich eigentlich immer höflich. Meist sind es leider Sachen die mich nicht interessieren und einen Reader habe ich auch nicht.

    Meist überlege ich mir auch, was ich in nächster Zeit gerne lesen würde und weis dann in etwa was an Reziexemplaren noch reinpasst.

    Grüße
    Sara von Saras etwas andere Bücherwelt

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    1. Hallo Sara,
      ich hatte auch in eine ähnliche Richtung gedacht, was du beschreibst. Vor allem der letzte Punkt könnte hilfreich sein. Ein Thema oder Genre überlegen, auf das ich Lust habe und die Angebote danach auswählen.
      Danke für die Anregung. :-)
      loralee

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  8. Hi,

    auch ich kenne die Problematik, habe mich aber dadurch gebremst, dass ich in so Phasen wirklich nur noch die Rezi-Exemplare annehme, die mich wirklich interessieren.
    Oft denkt man ja "ja das Thema klingt ganz gut, so kaufen würde ich es mir zwar nicht, aber als Rezi-Exemplar bekommt es eine Chance". Aber ich muss mich dann auch wirklich bewusst dazu zwingen.

    So komme ich ganz gut über die Runden und habe auch wieder mehr Zeit das zu lesen, was auch auf meinem SUB ist :)

    Liebe Grüße,
    Caröchen

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    1. Hallö Caröchen, :-)
      ja, das sehe ich auch so. Was hat man davon, ein Buch zu lesen, dass einem von vorn herein nicht anspricht? Egal, ob gekauft oder Rezi-Exemplar, an erster stelle steht, dass es um ein Hobby geht.
      LG
      loralee

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  9. Liebe Lora,

    ich habe bei RezExs schon längst die Notbremse ziehen müssen. Anfangs fühlte ich mich unsagbar geschmeichelt und habe gern RezExs (vor allem von Indies) angenommen. Allerdings habe ich hier von Anfang an immer erst ganz genau geguckt, was das für ein Buch ist und auch in die Leseprobe reingelesen, was ich sonst nie mache.
    Da ich im Monat auch meist zwei (festgelegte) Bücher für meine Lesekreise lesen "muss", und ich seit dem Purzelkind nicht mehr viel zum Lesen komme, überlege ich sehr, sehr genau, ob und wann ich etwas bei einem Verlag anfordere. Rezensionsanfragen muss ich komplett ablehnen, weil ich den Autoren und Verlagen gar nicht gerecht werden kann.
    Ich hatte auch schon mal überlegt, dass ich im Monat immer ein Indiebuch lese und rezensiere, weil ich schon sehe, dass das für Indie-Autoren oder überhaupt für unbekannte Autoren eine gute Möglichkeit ist, ihr Buch bekannter zu machen.
    Im Moment halte ich es aber nicht für realisierbar. Vielleicht kommen aber noch mal andere Zeiten?
    Wichtig ist auf jeden Fall, dass du für dich einen Weg findest, dass Lesen und Bloggen noch Spaß machen und mit möglichst wenig Druck verbunden sind. Man darf absagen und man muss auch nichts lesen, was man einfach zugeschickt bekommt.

    Liebe Grüße
    Mona

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    1. Lieben Dank für deine ausführlichen Infos, Mona,

      im Augenblick liegt mein Schwerpunkt bei Indies. Ich lese sie, weil ich sie in erster Linie spannend finde und es Spaß macht sie zu lesen. Das mag sich irgendwann ändern, wie es auch deine Erfahrung ist. Es sind halt sehr viele und das wird auf die Dauer zu viel.
      Ich bin ganz deiner Meinung, dass der Spaß an erster Stelle steht.
      LG
      loralee

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  10. Hallöchen,
    also ich weiß nicht.
    Ich finde es so merkwürdig, dass darüber überhaupt geschrieben wird.
    Ich nehme keine Rezensionsexemplare mehr von Indie Autoren mehr an, weil ich einfach nicht die Zeit dazu habe. Ansonsten kaufe ich aber relativ selten Bücher schon vor meiner Ausbildung, weil ich sehr eng mit Verlagen zusammen arbeite und ich finde daran auch nichts schlimmes. Jetzt während der Ausbildung frage ich kaum noch Rezensionsexemplare an, da wir sowieso fast alles als Leseexemplar bekommen. Ich kann aber nicht verstehen, wenn einige Hemmungen haben ihre ehrliche Meinung zu sagen. Dafür sind Rezensionen ja da.
    Von Verlagen gucke ich immer ob mir das Buch zu sagt und wenn ja und ich habe Zeit nehme ich das Buch an, wenn eines davon nicht passt, dann nicht. Ganz einfach. Was bei mir nicht funktioniert sind Leselisten, denn ich muss Lust dazu haben ein Buch zu lesen und das funktioniert nicht, wenn ich mich dazu zwingen muss.

    Liebst, Lotta

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    1. Hallo Lotta,
      danke für die klaren Worte. Ich finde es gut, dass du eine Vorgehensweise für dich gefunden hast und deinen Schwerpunkt auf Verlagsbücher legst. Ich finde es sehr wichtig, transparent zu sein und finde es deshalb interessant, zu lernen, welchen Weg erfahrenere Blogger gehen.
      LG
      loralee

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  11. Hallo Loralee :)

    Mir geht es leider ähnlich, ich kann dich gut verstehen. Ich musste vor ein paar Wochen die Notbremse ziehen, nehme vorerst keine Rezensionsexemplare mehr an. Nur bei Reihenfortsetzungen und meinen Lieblingsautoren mache ich eine Ausnahme und ab und zu bin ich Vorableser bei einem neuen Buch. Da mache ich aber nur mit, wenn ich weiß, dass mir der Autor gefällt bzw. ich gerade Lust auf das Genre habe.

    Ich habe einfach gemerkt, dass mich Rezensionsexemplare ziemlich beeinflussen. Ich habe durch die Indiebücher zwar viele tolle neue Autoren entdeckt, trotzdem versauern meine gekauften Bücher mittlerweile regelrecht im Regal. Das möchte ich nun ändern. Das ist sozusagen mein Neujahrsvorsatz :D Mehr gekaufte Bücher lesen und Rezensionsexemplare nur noch, wenn ich gerade Lust auf ein bestimmtes Buch habe. Natürlich freue ich mich über die kostenlosen Bücher, es ist aber dieser Druck, mit dem ich gar nicht klarkomme. Der kann mir das schönste Buch vermiesen - ich habe bemerkt, dass ich dadurch sogar Leseflauten bekomme. Ich will einfach nicht nur noch Rezensionsexemplare lesen, sondern auch Bücher, auf die ich gerade Lust habe. Wenn das dann zufällig Rezibücher sind, ist das natürlich toll - ansonsten bleibe ich vorerst aber bei meinen gekauften Büchern.

    Wenn ich unaufgefordert Bücher oder E-Books bekomme, schreibe ich eine E-Mail an den Verlag oder Autor und frage, ob ich die Bücher an andere weitergeben darf. Zum Glück kommt das selten vor, da ich auf meinem Blog dazugeschrieben habe, dass ich vorerst keine Rezensionsexemplare mehr annehme. Ich hoffe, dass ich das auf Dauer durchhalte.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du eine Lösung für dich findest :)

    Liebe Grüße
    Katharina

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    1. Hallo Katharina,
      ich kann ja nicht schreiben, dass ich mich darüber freue, dass es dir so geht wie mir. Aber ich bin erleichtert, dass ich in diesem Punkt nicht alleine stehe.
      Ich arbeite zur Zeit noch die Rezi Exemplare bis Ende des Jahres ab und dann werde ich meinen Leseschwerpunkt auf den SuB setzen. Das steht schon mal fest.
      Auf jeden Fall sehe ich alles inzwischen etwas entspannter. Es kommen auch keine Anfragen mehr, seitdem ich die Info auf dem Blog habe.

      Ich drücke dir auch die Daumen, dass du deinen Plan umsetzen kannst.
      Liebe Grüße
      loralee

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Ich freue mich sehr über Kommentare von euch!

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