Dienstag, 20. Oktober 2015

Gemeinsam lesen #16

 
 Mann-o-Mann, wie schnell die Zeit vergeht. Wo ist sie bloß geblieben? Schon wieder ist Dienstag und Zeit für die Aktion Gemeinsam lesen von Schlunzenbücher, wieder mit einer interessanten vierten Frage.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich will gerade mit "Zechengeister" von Romy Wolf beginnen. Ich hatte schon bis 6 % gelesen, kann mich aber nicht mehr an den Inhalt erinnern. Also fange ich einfach wieder von vorne an.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Die Zeche schlief nie, nicht einmal sonntags.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Ich schulde dem Verlag noch eine Rezension zu diesem Buch und ich bin dankbar, dass er sich noch nicht beschwert hat, denn das Buch liegt schon eine ganze Weile auf meinem SuB. Überhaupt, ist das ein ziemlich cooler kleiner Verlag. Aber dazu vielleicht mehr später. Jetzt geht es ja um das Buch. Es handelt sich um einen Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts im Ruhrpott spielt. Plötzlich fallen die Menschen in in einen todesähnlichen Schlaf und wachen nicht wieder auf. Die "Narrenkrankheit", wird sie genannt. Zwei sehr unterschiedliche Geschwister, Micha der Pragmatiker und seine 12jährige Schwester Nene, die Geister sehen kann, gehen der Sache auf den Grund. Das klingt nach einer interessanten Lektüre. Ich bin sehr gespannt darauf.

4.Wenn man eine Buchreihe liest, wird am Anfang der Bücher ja häufig ausführlich auf die Vorgänger verwiesen. Findest du das eher störend, oder gefällt dir diese Erinnerungsstütze?
 Das hängt davon ab, wie lange es her ist, dass ich den Vorgänger gelesen habe. Wenn es mehrere Monate oder länger her ist, finde ich die Zusammenfassung sehr hilfreich, um wieder in die Geschichte hinein zu kommen. Wenn ich es allerdings gerade erst gelesen habe, überlese ich einfach diese Stelle und blättere zur eigendlichen Geschichte weiter. Die Autoren gehen ja auch sehr unterschiedlich damit um. Manche streuen die Wiederholungen geschickt in die aktuelle Handlung ein und andere setzen einen Prolog oder ein kurzes Kapitel an den Anfang des Buches. Wie zum Beispiel Justin Cronin bei "Die Zwölf", dem zweiten Teil seiner dystopischen "Passage"-Trilogie. Ich finde, beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile.

Wie sieht es bei euch aus? Nerven euch die Wiederholungen oder seid ihr dafür dankbar?
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Kommentare

  1. Hey :)

    Mit den Reihen geht es mir ähnlich wie dir, wenn der letzte Band schon eine Weile her ist, dann sind solche Zusammenfassungen immer sehr hilfreich! Wenn ich das Buch gerade eher gelesen habe, dann fliege ich über die Stellen auch eher drüber um dabei nicht zur viel Zeit zu "verlieren" ;)

    liebe Grüße, Mikki

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    1. Hallo Mikki,
      ich liebe dein Bild: über die Stellen fliegen! :-) Genau so isses.
      LG, loralee

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  2. Huhu :)

    Ich finde, die Ausgangssituation deiner aktuellen Lektüre klingt interessant, aber bei dem Geistersehen bin ich abgesprungen. Das ist mir too much. In deine Rezension werde ich trotzdem mal reinsehen, vielleicht stört dieses Detail ja gar nicht. :)

    Ich sehe das genauso wie du. Liegt einige Zeit zwischen zwei Bänden, finde ich die Rückblenden sehr praktisch. Sind sie subtil in den Text eingebaut, ist mir nur wichtig, dass sie nicht zu plump und offensichtlich sind. Gibt es ein "Was bisher geschah..."-Kapitel, habe ich ja die Wahl, ob ich es lesen möchte oder nicht.

    Gemeinsam Lesen auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Hallo Elli,
      ich mag Genremix eigentlich ganz gern, so lange es nicht zu dick aufgetragen ist. Mal sehen, was dieser Roman bringt.
      Und stimmt. Plumpe und zu detaillierte Rückblenden können schon sehr nerven.
      LG
      loralee

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  3. Hallöchen Lora
    Ich bin heute auch wieder dabei! Bei der vierten Frage geht es mir ähnlich wie dir.
    Hier ist mein Beitrag
    Liebe Grüße
    Charleen

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    1. Schön, dass du wieder dabei bist! Ich werfe gleich einen Blick auf deinen Beitrag.
      LG, loralee

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  4. Manchmal nerven mich diese laaaaangatmigen Zusammenfassungen schon, aber oft brauche ich kurze Zusammenfassungen als Erinnerungsstütze schon, weil man den Vorgänger nicht imemr direkt vorher gelesen hat.

    lg Inka von lebens[leseliebe]lust

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    1. Hallo Inka,
      manchmal sind die Kurzen Rückblenden aber auch zu kurz und helfen meiner Erinnerung auch nicht mehr auf die Sprünge. Ich glaube es ist wichtig, eine gute Balance hinzubekommen. Nicht leicht für die Autoren...
      LG, loralee

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  5. Huhu liebe Lora,

    klingt spannend, habe noch nie ein Buch mit einer solchen Thematik gelesen. Bin gespannt auf Deine Rezi dazu.
    Deine Antwort zu Frage 4 kann ich gut nachvollziehen, geht mir genauso.

    Liebe Grüße,
    Tanja

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    1. Hi Tanja!
      Ich bin auch sehr gespannt auf das Buch. :-)
      loralee

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  6. Huhu!

    Oh, das Buch klingt nach einem absoluten Must-Read für mich! Das muss ich unbedingt auf die Wunschliste setzen. :-D

    LG,
    Mikka

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  7. Hallo Mikka,
    Ich habe jetzt 1/4 gelesen. Ich finde es sehr spannend und ein bisschen skurril.
    LG
    loralee

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Ich freue mich sehr über Kommentare von euch!

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