Montag, 7. September 2015

Rezension: Ein dunkel Licht von Matí

eBook
438 Seiten
Verlag Saithum Chirllou
Ein Quindie Buch

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matí 












Ein Thriller, der mich sofort packte. Schon allein das Setting ist klasse: London und „Das Ende der Welt“ in Wales. Wahrscheinlich auch, weil ich mit diesen beiden Orten ganz viel Verbinde. Aber auch, weil sie sich einfach genial als Setting für Thriller mit Mystikanteilen eignen. Düster, verschwörerisch und voller Intrigen. Ich finde mich atmosphärisch in der Umgebung von Frankenstein, Jack the Ripper und Jackyll und Hyde wieder. In diesem Thriller jagt eine Überraschung die nächste. Ich werde von Puzzleteil zu Puzzleteil geführt und rätsele gemeinsam mit Oscar Falters, dem kauzigen Ermittler mit dem steifen Bein um die Wette, was denn jetzt hinter der verworrenen Geschichte um das verschlüsselte Tagebuch der Elena Cross stecken mag.

Wir befinden uns in den 60er Jahren. Oscar Falters ist ruhmreicher Kommissar bei Scotland Yard und bekommt einen Sonderauftrag, der ihn ausgerechnet in das allerletzte Nest von Wales verschlägt. Er gerät in ein Spinnennetz aus Intrigen, ungewöhnlichen Mordfällen, Kindesentführungen und eigenwilligen Dorfstrukturen. Es geschehen die wundersamsten Dinge, die mit klarem Verstand einfach nicht erklärbar sind. Ich gebe schnell auf und nehme sie einfach hin.

Der Thriller besteht aus lauter kleinen Puzzleteilen, die sehr geschickt im Laufe der Geschichte zusammengefügt werden. Zeitenwechsel machen die Handlung noch komplexer und sehr interessant. Ich frage mich zum Beispiel sehr lange, was die Jahre 1887 und die 60er Jahre gemeinsam haben? Erst am Ende, im Epilog, als das letzte Puzzleteil seinen Platz gefunden hat, entweicht mir ein „Aha!“ Und die Frage aller Fragen des Thrillers wird annähernd beantwortet. Ich muss zugeben, dass es mir an einigen Stellen schwer fiel, der Geschichte zu folgen und die Protagonisten einzuordnen. Man muss sich verdammt konzentrieren bei diesem Buch. Ich mag das. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich kann mich schnell in die Handlung hinein versetzen und folge gespannt Oscar Falters auf Schritt und Tritt (inkl. Fehltritte).

Dieser Thriller ist ungewöhnlich, rätselhaft, dunkel. Er fordert dem Leser, zumindest mir, sehr viel ab. Geheimorganisationen und Verschwörer tummeln sich im London und Wales der 60er Jahre. Und mitten drin Oscar Falters, der eisern versucht den Knoten zu entwirren. Zwischendrin habe ich den Faden verloren, weil die Konzentration nachließ, konnte ihn aber glücklicherweise wieder aufgreifen. Wenn du ein Puzzler bist, dann ist dieses Buch für dich genau richtig!

Danke für das Rezensionsexemplar, matì.
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