Donnerstag, 13. August 2015

Rezension: Schwarzes Licht von Jan Viebahn

Taschenbuch, eBook
348 Seiten
Band 1, Yrangir Fantasy Reihe
CreateSpace Independent Publishing Platform

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Jan Viebahn

Interview mit dem Autor:
Blick über den Tellerrand










Orks, Elfen, Trolle und Dämonen tummeln sich in Yrangir. Was will man mehr, wenn man es sich mit einem klassischen Fantasyroman im Lesesessel gemütlich machen möchte? Jan Viebahn führt mich mit dem ersten Band seiner Fantasy-Reihe gekonnt in diese spannende Welt ein, inklusive unerwarteter Elemente und Wendungen.

Das Königreich der Menschen wird vom Volk des dunklen Reiches bedroht. Das Dunkle Volk  beherrscht das Spiel mit der schwarzen Magie sehr gut und schafft es, die unbändigen Orks als Unterstützung unter sich zu vereinen. Alles was ihnen noch für den großen Angriff auf die Menschen fehlt, ist ein mächtiger Dämon aus der Unterwelt, den sie versuchen heraufzubeschwören. Doch etwas geht dabei schief.

Das hört sich alles sehr klassisch an, aber weit gefehlt. Jan Viebahn greift auch auf unsere Realität zurück in Form von Johann, Beruf: Übersetzer. Johann, unterwegs mit dem Hund im Wald,  findet sich auf einmal in der Haut eben jenes Dämons in Yrangir wieder und versteht die Welt nicht mehr. Er tut das Beste was er kann, um sich an diese Welt anzupassen. Aber wenn es ihm mal zu viel wird und er eine Pause braucht, lässt Johann gerne seine Gedanken in sein altes Leben zurück schweifen. Diese Erinnerungen setzt der Autor geschickt als Stilmittel ein, genau in den Momenten, wenn ich mich gemütlich zurücklehnen will.

Jan Viebahn ist ganz in seinem Element, wenn es um die Beschreibung der magischen Rituale oder der Schlachtszenen geht. Mit einfacher, bildhafter Sprache geleitet er mich durch die Welt von Yrangir, die mich nicht los lässt, bis ich die letzte Seite des Romans gelesen habe.

Der erste Band der Yrangir-Saga ist eine solide Fantasygeschichte in der Tradition von Tolkien. Er ist spannend, mitunter überraschend und zieht mich bis zum Schluss in seinen Bann. Für Leute, die klassische Fantasy mögen, ist dieser Roman auf jeden Fall empfehlenswert.

Danke für das Rezensionsexemplar, Jan Viebahn.


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Kommentare

  1. Das klingt durchaus interessant :D

    Lore, mir gefällt, dass bisher alle Rezensionen, die ich von dir gelesen haben, sich mit Independent-Büchern beschäftigen <3
    Ich habe das Gefühl, davon gibt es zu Wenige. Indies sind aber so toll und es sind so oft richtige Schätzchen darunter... <3

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  2. Hallo Evanesca,
    irgendwie reißt meine Indie-Phase gerade nicht ab. Da gibt es eine Menge zu entdecken. Und es gibt schon so viele Rezis über VerlagsBücher, da muss ich nicht auch noch welche schreiben.
    LG
    loralee

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  3. Darf ich mir etwas wünschen? Bitte, bitte, schreib nicht mehr "den Autoren"! Es tut mir als Schreiberling tatsächlich in der Seele weh, das immer öfter falsch zu lesen ... Guckst du hier: http://www.duden.de/rechtschreibung/Autor

    Liebe Grüße
    Mia

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    1. Hallo Mia,
      danke für den Hinweis. Ich war mir tatsächlich unsicher, ob ich das richtig schreibe. Werde ich sofort ändern. :-)
      LG
      loralee

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Ich freue mich sehr über Kommentare von euch!

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