Montag, 24. August 2015

#BloggerfuerFluechtlinge

 http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/
Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeerraum und der Umgang der deutschen Politik und Gesellschaft mit den flüchtenden Menschen - Leute, das sind Frauen, Kinder, Männer, Alte! - es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Da kann ich keinen Buchblog führen und das Thema einfach ausblenden.


Ich bin sprachlos. Darüber, wie mit Menschen umgegangen wird. In Ländern, die auf die Menschenrechtskonvention geschworen haben. Menschen in Not einfach in noch mehr Not zu bringen, mit Tränengas und Brandbomben, ihre Unterkünfte niederzubrennen, sie daran zu hindern endlich in Sicherheit anzukommen. DAS DARF NICHT SEIN! Werdet aktiv und helft den Flüchtlichen. Mit der Aktion #BloggerfuerFluechtlinge zum Beispiel. Helft direkt oder spendet. Es gibt so viele Initiativen in eurer Nähe, die Gutes für Flüchtlinge tun.

Ich möchte euch heute auch drei Bücher ans Herz legen, die sich intensiv mit der Situation von Flüchtlingen in Europa auseinandersetzen und die mich sehr berührt haben.



Das erste Buch ist von Henning Mankell: "Tea Bag". Ein schwedischer Schriftsteller trifft eine Gruppe von Mädchen aus den verschiedensten Ländern und lernt mit der Zeit ihr Schicksal als illegale Einwanderer kennen. Die Sudanesin Tea Bag, die Russin Tanja und Leyla aus dem Iran bringen den Leidensdruck, der dazu führte alles zurück zu lassen und in ein fremdes Land zu gehen allmählich ans Licht.

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Als nächstes möchte ich euch ein Buch vorstellen, das ich auf Englisch gelesen habe: "Little Bee" von Chris Cleave. Little Bee, so nennt sich ein nigerianisches Mädchen, dass vor Gewalt und Krieg nach Europa flüchtet und eine Familie in England sucht, die sie einige Jahre zuvor in Nigeria kennengelernt hatte. Die Geschichte zeigt auf, wie grundverschiedene Welten (nicht nur kulturell, sondern auch die kriegsgebeutelte und die friedliche Welt) aufeinander treffen und lernen müssen einander zu verstehen.

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Als letztes stelle ich euch das Buch einer Indie-Autorin vor: "Nennen wir sie Eugenie" von Maria Braig. Es basiert auf einer wahren Geschichte. Eine junge Frau flieht aus dem Senegal nach Deutschland, weil sie in ihrer Heimat zwangsverheiratet werden soll und als Homosexuelle geächtet wird. Das Buch beschreibt die Zwänge des deutschen Asylverfahrens denen sie unterliegt und die Zustände in der Flüchtlingsunterkunft.

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Diese Bücher sind erschienen, lange bevor die Situation um die Flüchtlinge so dramatisch wurde wie heute und immer mehr Menschen auf unsere Hilfe angewiesen sind. Dieses sind aber Bücher, die Eindruck auf mich gemacht haben und es waren die ersten drei, die mir in den Sinn kamen, als ich die Idee für diesen Post hatte.
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Kommentare

  1. Ein sehr gelungener Beitrag zu einem Thema, das aktueller kaum sein kann - sehr schöne Titel hast du da herausgesucht!

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Ich freue mich sehr über Kommentare von euch!

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