Gern gelesen

Sonntag, 17. September 2017

Sunday Stories



Hallo ihr Lieben. Schon ist es wieder Zeit für die Sunday Stories von Sas (Sas.Verse) und mir. Alle zwei Wochen posten wir eine Geschichte in sechs Worten und erläutern sie. Dabei sind schon sehr spannende Dinge herausgekommen. Wenn du Lust hast, kannst du gerne mitmachen. Es macht großen Spaß! Was es genau mit mit diesen Geschichten auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

Heute bin ich dran als Host. Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen  habt, dann teilt sie gerne mit uns in den Kommentaren. Ansonsten wünsche ich viel Spaß.

Die nächste Runde läuft wieder bei Sas in zwei Wochen.

Meine heutige Geschichte hat Schmackes, bietet Raum zum Nachdenken und wirft jede Menge Fragen auf. Zum Beispiel diese: Ist das denn überhaupt eine Geschichte? Streng genommen ist es keine. Andererseits ist mir diese "Geschichte" sofort in den Sinn gekommen, als ich mir Gedanken machte, wie ich vielleicht wieder Zwerge einbinden kann. Und sie wollte mich einfach nicht wieder los lassen.


Sieben Zwerge passen in sechs Worte!

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Mittwoch, 13. September 2017

Prager Fragmente von Roman Achmatow


Roman Achmatow: Prager Fragmente

Ein tolles Buch! Der Student Roman Achmatow gibt darin kurze Einblicke in seinen viermonatigen Aufenhalt in Prag. Es ist eine Art Tagebuch - ich würde es schon fast ein literarsches Tagebuch nennen, denn in diesem kurzen Buch steckt sehr viel mehr, als ich geahnt hatte.

Kennt ihr das? Ihr nehmt ein Buch in die Hand, weil es interessant klingt und das Cover euch anspricht. Punkt. Und dann entpuppt es sich als wahre Perle. Die Überraschung des Jahres unter den Indie-Autoren.

Genau das ist mit mir passiert, als ich die "Prager Fragmente" aufschlug. Das besondere an diesem Buch ist, dass ich Roman ein kurzes Stück in seiner Entwicklung begleiten darf. Ein Stück Weges, das ihn als Autor sehr geprägt hat und das sich in seinen Geschichten wiederspiegelt.

Die ersten Geschichten sind voller Witz, Wortgewalt und Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer Prag. Und doch erreicht mich diese Vorfreude nicht, denn der Schreibstil übertönt den Inhalt der Geschichte, anstatt sie zu tragen. Der Autor scheint auszutesten, wie weit er stilistisch gehen kann, konstruiert eloquente Wortgestalten. Wortjonglage.

Doch dann kommt auf einmal ein Bruch. Die Worte sprechen zu mir. Sie kommen von Herzen, vermitteln Inhalt und Gefühle, die bei mir ankommen. Diese Stadt muss irgendetwas mit Roman angestellt haben, auf jeden Fall hat sie ihn as Autor reifen lassen. Sein Schreibstil ist ruhiger geworden, fließender, wird zum Medium des Inhalts. Die Worte tragen mich durch Prag und lassen mich an dem Leben in dieser Stadt teilhaben. Es gibt Nachdenkliches, Buntes, Hässliches, Alltägliches. Eben all das, was den Charakter einer Stadt ausmacht.

Prager Fragmente war für mich eine große Überraschung. Das Buch hat mich an der Entwicklung des Autors teilhaben lassen und mir einen Einblick in sein tiefes Empfinden für diese Stadt gewährt. Dafür bin ich Roman sehr dankbar und hoffe, dass er am Ball bleibt und weiter schreibt. Das Buch Prager Fragmente empfehle ich unbedingt zu lesen!


Eckpunkte: Taschenbuch, 92 Seite, Selbstverlag
Zu kaufen: Prager Fragmente (Buch)
Besuch doch mal den Autor in allen sozialen Medien unter dem Stichwort "Essays Pics"
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Donnerstag, 7. September 2017

Maximal von Maximilian Huttner

Max Huttner: MAXImal - Mein Leben mit Parkinson
 "Dein Wecker klingelt um 6 Uhr am Morgen. Du stehst auf und machst dir erst einmal einen Kaffee. Ein ausgewogenes Frühstück und eine Dusche erleichtern dir den Start in den Tag... Für dich klingt das wie ein ganz normaler Alltag?

Nicht für mich - ich bin Max Huttner"

So startet Max seine kurze, aber bewegende Autobiographie. Selbstbewusst, in fetten Lettern verkündet er, dass sein Alltag etwas anders aussieht, als das von anderen. Denn Max hat Parkinson und Max ist gerade erst 25 Jahre alt, als sich die ersten Symptome der Krankheit bei ihm zeigen. Es ist sehr ungewöhnlich, dass jemand in diesem Alter an Parkinson erkrankt, deshalb bekommt seiner den Zusatz "Ähnlichkeitsform". Als ob die Ärzte es selber nicht fassen können, jemanden in diesem Alter mit der chronischen Erkrankung leibhaftig vor sich zu haben. Dabei kommt es immer häufiger vor, dass sich diese, im Volksmund als "Alterskrankheit" bezeichnete, chronische Erkrankung schon bei jungen Leuten zeigt.

Max beschreibt in seiner Biographie die ersten Jahre seines Lebens, inklusive der ersten fünf Jahre mit Parkinson. Es geht um den Umgang mit den Ärzten, die Schwierigkeiten mit den Behörden, seine persönlichen Hochs und Tiefs und die großartige Unterstützung, die er von Freunden, Familie und manchmal auch von wildfremden Menschen erhalten hat.

Stilistisch ist die Biographie kein Meisterwerk und dennoch bewegt sie mich, vielleicht auch gerade wegen des Stils. Ganz sicherlich, weil ich selbst von dieser Erkrankung betroffen bin. Aber vor allem wegen des Muts, den Max aufgebracht hat, um seine Geschichte niederzuschreiben und zu veröffentlichen.  Ich bewundere seine Stärke. Er hat nicht aufgegeben, trotz der Hindernisse, die ihm in den Weg gelegt wurden.

Ich empfehle Menschen, die sich mit Parkinson beschäftigen, oder die selbst daran erkrankt sind, dieses Buch zu lesen. Es ermutigt, sein Leben mit Parkinson aktiv zu gestalten. Da ist Max mit seinen jungen Jahren ein großes Vorbild.

Eckdaten: Taschenbuch, 52 Seiten, Selbstverlag
Zu beziehen über huttnermax@yahoo.de
Besuch doch mal den Autor: Parkinson 25
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Montag, 4. September 2017

Lonely Planet Reiseführer Kolumbien

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Reiseführer Kolumbien

 Kolumbien ist erst seit kurzem zu einem bereisbaren Land für Touristen geworden. Bis vor ein paar Jahren wagten sich nur die hartgesotteten Traveler in dieses schöne Land. Das hat sich zum Glück in den letzten Jahren geändert, und seitdem der Friedensprozess angelaufen ist, wird das Land immer häufiger von Touristen angesteuert. Ich hatte das Glück, bei meinem Urlaub Freunde besuchen zu können, die schon eine Weile in Kolumbien lebten. So konnte ich die Vorteile ihrer Ortskenntnis mit den interessanten Informationen im Lonely Planet Reiseführer gut miteinander vergleichen.Und eines schonmal vorweg: Besonders ergiebig ist der Reiseführer nicht, er gibt aber einen guten Überblick über Land, Leute und Möglichkeiten.

Eigentlich sind die klassischen Reiseführer nicht mehr notwendig. Internet gibt es inzwischen fast überall und im Netz findet man mehr als alle benötigten Information für die Urlaubsplanung. Auf der anderen Seite halte ich sehr gerne ein Buch in der Hand, wenn ich auf Reisen bin. Einfach um bei langen Busfahrten darin zu blättern, mir die schönen Fotos anzusehen und mit Vorfreude den Reisezielen entgegen zu fiebern. Bei Reiseführern die übersichtlich und logisch aufgebaut sind, macht es ganz besonderen Spaß, wie eben auch mit diesem Lonely Planet. Es ist zwar schon die zweite Auflage von 2015, aber vieles was drin steht ist noch relevant. Informationen, wie Adressen, Telefonnummern und dergleichen, sollten aber im Netz kontrolliert werden. Die Autoren des Buches sind langjährig erfahrene Traveller und Journalisten. Endsprechend ist das Buch nicht nur informativ, sondern hat auch einen unterhaltsamen Wert.

Es ist handlich und leicht, mit rund 396 Seiten. Das perfekte Rucksackformat. Die Kapitelaufteilung ist übersichtlich und logisch aufgebaut, sodass man sich sofort darin zurechtfindet. Es ist nach geografischen Regionen aufgeteilt und in alter Lonely Planet Manier, deckt es alle Bereiche, die interessant sein könnten in kurzen knappen Worten ab. Meistens für meinen Geschmack etwas zu knapp.

Im ersten Kapitel werden die 21 schönsten Reiseziele vorgestellt und 3-4 Reiserouten vorgeschlagen, mit unterschiedlicher Dauer und Interessensschwerpunkt. Meine Freundin bestätigte, dass sie diese 21 schönsten Orte ebenfalls empfehlen würde.  Ein Manko muss ich aber noch erwähnen: Nicht alle der 21 Orte sind auf der Übersichtskarte gekennzeichnet.

Der Lonely Planet ist ein ein sinnvoller Begleiter auf der Reise durch Kolumbien, wenn man eben schnell etwas nachschlagen will. Handlich, leicht, einfach zu bedienen. Da diese Auflage von 2015 stammt, lohnt es sich die Adressen und Sicherheitsanweisungen im Internet gegenzuchecken. Für Hotels, Restaurants und andere Angebote sollte ebenfalls (zumindest bei der Planung der Reise) das Internet hinzugezogen werden. Und wie immer auf Reisen, Umschauen, genießen und in einem Plausch mit den extrem freundlichen Einheimischen interessante Reiseziele erfahren.


Eckdaten: Taschenbuch, 2. Auflage (2015), 484 Seiten
Link: Amazon


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Sonntag, 3. September 2017

Three of a kind - I want to do someday


Bucket lists sind in Mode. Es gibt sogar Vorlagen dafür, mit Anweisungen, wie man seine Liste der in diesem Leben noch zu erledigenden Dinge schreibt. Es gibt auch ganze Blogs, die sich nur diesem Thema widmen. Mit einer bucket list hat Sas von Sas.Verse das Thema für ihre monatliche Aktion "3 of a Kind" angekündigt. Ok, diese Herausforderung nehme ich gerne an und starte bei den Büchern (natürlich).

James Joyes, Autor von Ulysses
Ulysses von James Joyce lesen
Das mag zwar etwas abstrus erscheinen, aber seit meiner Schulzeit versuche ich eine ruhige Minute zu finden, um Ulysses von James Joyce zu lesen. Es ist sprachlich sehr anspruchsvoll und es ist sehr dick. Zwei Argumente, die  mich bisher davon abgehalten haben. Außerdem muss ich für dieses Buch in der richtigen Stimmung sein. Aber was ist die richtige Stimmung? Wie auch immer. Dieses Buch steht in meinem Regal und wartet auf den ultimativ optimalen Zeitpunkt, um es in die Hand zu nehmen und darin zu lesen.


Lavendel fast bis zum Horizont

Zur Lavendelblüte in die Provence
Da sieht man diese schönen Bilder von blühendem Lavendel bis zum Horizont, aber wie mag es sich anfühlen, selbst mit in einem solchen Feld zu stehen? Mit Raps habe ich es schon ausprobiert. Sieht sehr schön aus, riecht aber dafür nicht besonders gut. Aber Lavendel? In rauen Mengen, muss der Duft sehr betörend sein. 



Die gelbe Muschel, das Wahrzeichen des Jakobswegs

Den Jakobsweg zuende laufen


Den halben Weg habe ich schon geschafft und es war ein tolles Erlebnis! Leider reichte mein Uraub nicht für den ganzen Weg und es fiel mir sehr schwer ihn zu verlassen. Ich weiß nicht, ob es mit dem täglichen Laufen, dem Adrenalin, der sich damit freisetzt, oder mit der "Gemeinschaft" an Läufern, die man unterwegs immer wieder trfft, zu tun hat, aber der Sog ist unglaublich. Aber diesen Weg muss ich unbeding zuende laufen. Deshalb kommt der Punkt ganz ober auf meine bucket list.


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