Gern gelesen

Sonntag, 25. Juni 2017

Sunday Stories # 7





Gemeinsam mit Sas von Sas.verse richte ich die Aktion Sunday Stories aus. Dabei geht es darum sich ultrakurze Geschichten zu überlegen, baserend auf Erlebtes oder Gelesenes der letzten zwei Wochen. Einzige Einschränkung ist: Die Geschichte darf nicht mehr und nicht weniger als sechs Worte lang sein. Mehr Infos zur Herkunft der Geschichten und ein paar Beispiele findest du hier. In zwei Wochen, also am 9. Juli geht es dann weiter bei Sas. Viel Spaß!


Meine heutige Geschichte bezieht sich auf die Leserunde, an der ich gerade teilnehme. "Die Reise der Amy Snow" spielt in England im ausgehenden 19. Jahrhundert. Ich bin so froh darüber, dass ich mich entschieden habe, das Buch im Original zu lesen, denn die Sprache ist grandios und genau der damaligen Zeit angepasst. Das führte wiederum in der Leserunde zu einem wilden Austausch über Bronte versus Austen. Diejenigen, die mich etwas besser kennen, können sich schon denken, dass ich der Bronte Fraktion angehöre.

Sturmhöhen brachten ihr Herz ans Licht.

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Sonntag, 18. Juni 2017

Leserunde: Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees

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Morgen geht es los mit einer Leserunde auf die ich schon lange fieberhaft gewartet habe. Tracy Rees, Die lReise der Amy Snow liegt schon eine Weile auf meinem Reader, auf Englisch.

In dem Buch geht es um die Mittellose Amy, die als Waise von einer reichen Familie aufgenommen wurde und sich mit deren Tochter anfreundet. Als diese stirbt, hinterlässt sie ein Bündel geheimnisvoller Briefe an Smy, die sie auf eine Reise quer durch England schickt. Das klingt dich sehr spannend, oder? Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, mit der Runde zu starten...

Die Leserunde läuft bei Diana von BuchBria. Dort werdet ihr mich auch in dem Kommentaren rumgeistern sehen.
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Mittwoch, 14. Juni 2017

Dit un Dat: Dopamin - Ein Online Buchprojekt

Ihr wundert euch bestimmt, warum es bei Lora liest in letzter Zeit so still geworden ist. Ich antworte kaum noch auf eure Kommentare und schaue erst recht nicht bei euch vorbei.

Es hat nichts damit zu tun, dass  ich an einer eine Lese- oder und Bloggerflaute leide. Im Gegenteil, mir fallen 100.000 Sachen ein, die ich gerne mit euch teilen würde! Ich stecke nur (sehr spontan und eher zufällig) über beide Ohren in einem spannenden Buchprojekt.

Ich habe vor ein paar Wochen begonnen mit einem Freund zusammen das "Online-Buch" Dopamin aufzubauen. Es geht darin um die chronische Erkrankung Morbus Parkinson und wer auch immer etwas zu dem Thema zu sagen hat, darf dazu beitragen. Es ist also ein lebendes und ein wachsendes Buch. Obwohl es gerade erst vor zwei Wochen online ging, können Christoph, mein Mitherausgeber, und ich uns kaum vor Beiträgen retten. Es ist einfach der Wahnsinn, wie dieses Projekt von der Parkinson Community akzeptiert und genutzt wird und wieviele interessierte Menschen auch darin lesen.

Wir sind inzwischen mit dem Buch in den sozialen Medien unterwegs, betreuen einen Autorentreff und haben angefangen, die Beiträge auch als Podcast anzubieten. Mir schwirrt ganz ehrlich gerade ein bisschen der Kopf, aber es ist auch schön zu sehen, wieviel Spaß die Leute daran haben, sich mitzuteilen. Was mir auch ganz besonders wichtig ist: Ich hoffe, dass die Öffentlichkeit verstehen lernt, was es genau mit dem Parkinson auf sich hat. Das wissen außer den Betroffenen, ihren Angehörigen und ein paar Ärzte, herzlich wenige Leute. Und das ist sehr schade.

Ja, soweit mein kleines Lebenszeichen zwischendurch. Wenn sich alles beruhigt hat, widme ich mich auch wieder Lora liest.  In der Zwischenzeit könnt ihr gerne einen Blick in Dopamin - Das Buch werfen. Es gibt dort immer neues zu entdecken.


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Sonntag, 11. Juni 2017

Sunday Stories #6






Es ist wieder soweit, Sunday Stories, eine Aktion von Sas und mir geht in die nächste Runde. Spannende Geschichten in sechs Worten zu schreiben ist gar nicht so leicht. Krisgst du das hin? Dann bist du herzlich eingeladen mitzumachen. Mehr Infos dazu findest du hier.

Und hier kommt mein Beitrag. Er ist auch tewas dramatisch und bezieht sich auf die Tragödie, die sich täglich im Mittelmeer abspielt, um die sich aber kaum jemand schert.


"Zu viele Ertrunkene!" weinte der Tod.

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Montag, 29. Mai 2017

[Über den Tellerrand] Interview mit Autor Sebastian Lehmann

Foto:© privat
 Sebastian Lehmann, bekannt als Poetryslammer und Radiomoderator, hat in diesem Jahr eine Sammlung seiner Beitragsreihe Meine 100 liebsten Jugendkulturen unter dem Titel Ich war jung und hatte das Geld im Goldmann Verlag veröffentlicht. Der in Freiburg geborene Berliner treibt auf humorvolle Art den Gegenstand seiner Ausführungen auf die Spitze, wie zum Beispiel die fette Katze seiner Freundin, deren Intelligenz er zu ergründen versucht. 

Ich freue mich sehr, dass Sebastian bereit war, meine Interviewfragen zu beantworten:

Was war dein Berufswunsch mit 8, 14 und 18 Jahren und warum?
Was ich mit acht werden wollte, weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich Feuerwehrmann. Mit vierzehn habe ich gar nicht an Arbeiten gedacht. Und mit 18 wollte ich Journalist werden, weil ich mit Schreiben Geld verdienen wollte - und dachte, als Schriftsteller geht das bestimmt nicht...

Wen bewunderst du am meisten und warum?
Ich bewundere Autoren, die es schaffen, mich nach ein paar Sätzen so in die Geschichte reinzuziehen, dass ich gar nicht mehr aufhören mag zu lesen. Ohne dabei billige Tricks zu verwenden, einfach nur, weil sie gut erzählen können und glaubwürdige Figuren erschaffen. Die Amerikaner sind gut darin, Jennifer Egan, Jonathan Lethem oder Jonathan Franzen zum Beispiel.

Auch wenn du dich als Jugendlicher in Sachen Jugendkulturen so richtig ausgelebt hast, hast du einen Lieblingstrend, dem du treu geblieben bist?
Musikalisch bin ich wahrscheinlich der einen oder anderen Jugendkultur treu geblieben: Britpop, Hamburger Schule. Poetry Slammer bin ich auch noch - und ein bisschen Öko sind wir doch inzwischen alle.

Warum schreibst du eigentlich Bücher, wenn du in einem anderen Bereich, zum Beispiel in der digitalen Welt, viel mehr erreichen könntest?
Kann man in der digitalen Welt mehr erreichen? Und was? Ich mag Bücher.

Wenn du mit deinen Büchern etwas Großartiges in der Welt bewirken könntest, was wäre das?
Es ist schon sehr viel, wenn man mit einem Buch erreicht, dass die Leser auf Gedanken kommen, die sie sonst nicht gehabt hätten.

Wo siehst du dich und das gedruckte Buch in 10 Jahren?
Vielleicht werden Bücher eher zu Luxusgegenständen in der Zukunft . Schöner aufgemacht, mit besonderen Cover. Ähnlich wie Schallplatten heute.


Weiterführende Links:
Best of Sebastian Lehmann (Youtube Poetry Slam)
Sebastian Lehmann's Webseite
Sebastian Lehmann auf Facebook
Ich war jung und hatte das Geld (Amazon)

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